Bildschirmfoto_2019-04-12_um_09.33.37 Weiterbilden in Eigenregie

Weiterbilden in Eigenregie

Kaum etwas hilft der beruflichen Entwicklung mehr, als die eigenen Kompetenzen  und Qualifikationen zu erweitern. Wege dazu gibt es viele. Seit einigen Jahren mischen auch E-Learning-Plattformen am Bildungsmarkt mit und bieten ein breites Spektrum an – mitunter sogar gratis. top.arbeitgeber hat sich einige angesehen.

Khan Academy –  khanacademy.org

Die Khan Academy ist eines der meistgenutzten Onlinebildungsangebote. Sämtliche der Video-Tutorials stehen gratis zur Verfügung und richten sich an ein breites Publikum – von Neugierigen über Kinder und Schüler bis zu Professionalisten.

  • Präsentation: Videos, Lerntools, App
  • Bereiche: Mathematik, Naturwissenschaften, Geschichte, IT, Wirtschaft
  • Sprachen: Englisch, Deutsch, weitere
  • Kosten: Gratis
  • Zertifizierung: Nein
The Great Courses – thegreatcourses.com

Das selbsterklärte „Netflix des Lernens“ bietet mehr als 750 Vorlesungen namhafter Professoren zu verschiedensten Themen auf Universitätsniveau an. Die Inhalte richten sich vor allem an ein Publikum, das den eigenen Horizont erweitern möchte.

  • Präsentation: Video, Audio, Digital, CDs/DVDs, Transkriptionen, App
  • Bereiche: Wirtschaft, Geschichte, Mathematik, Literatur, Musik, Philosophie, Naturwissenschaften, Business und mehr
  • Sprachen: Englisch
  • Kosten: Kursabhängig, ab 20 £, regelmäßige Abverkäufe, monatliches 14,99-Dollar-Abo, das viele Inhalte abdeckt
  • Zertifizierung: Nein
Udemy – udemy.com

Mit mehr als 130.000 Kursen ist Udemy einer der größten Anbieter am Markt. Die Kurse werden von den Lehrenden selbst erstellt, wodurch ein sehr breites Spektrum abgedeckt wird.

  • Präsentation: Lernunterlagen, Videos, Online Discussion Boards, App
  • Bereiche: Nahezu alles
  • Sprachen: Englisch, Deutsch, weitere
  • Kosten: Preis wird vom Unterrichtenden festgelegt
  • Zertifizierung: Manche Kurse können bei Lehrgängen angerechnet werden
Bloc – Bloc.io

Die „Coding-Bootcamps“ von Bloc.io richten sich an Web-Developer und -Designer. Inhalte werden von Mentoren und in Gruppensessions vermittelt. Dabei kommen die Chat-Tools Slack und Skype zum Einsatz. Die Kurse beinhalten praxisorientierte Projekte, sodass Teilnehmerzugleich ein Portfolio aufbauen.

  • Präsentation: Lernplattform, Videos, Video- und Text-Chats
  • Bereiche: Web-Development und -Design
  • Sprachen: Englisch
  • Kosten: 7.500/8.500 Dollar
  • Zertifizierung: Ja
Coursera – coursera.org

Statt eigene Inhalte zu entwickeln, arbeitet Coursera eng mit Universitäten zusammen, die Kurse für die Plattform erstellen. Dementsprechend können dort neben Weiterbildungen auch ganze Universitätslehrgänge mit Bachelor- oder Master-Abschluss absolviert werden.

  • Präsentation: Video, Quizzes, Übungsbeispiele, z. T. Abschlussprojekt
  • Bereiche: Technik, Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften, IT und mehr
  • Sprachen: Englisch, Deutsch, andere
  • Kosten: Kursabhängig, beginnend bei 39 Dollar
  • Zertifizierung: Ja
Udacity – udacity.com

Besonders für berufliche Weiterbildung ausgelegt ist Udacity. Unterrichtet wird in den meist auf sieben Tagen ausgelegten Kursen vor allem über Videos, kurze Wissenstests, wöchentliche Hausaufgaben und eine Abschlussprüfung. In das Angebot inkludiert ist zudem eine Jobbörse.

  • Präsentation: Videos, Wissenstests, Aufgaben, Diskussionsforen, Abschlussprüfung
  • Bereiche: IT, Business, Mathematik, Psychologie
  • Sprachen: Englisch
  • Kosten: Teilweise kostenlos
  • Zertifizierung: Ja, für bezahlte Kurse
LinkedIn Learning – linkedin.com/learning

Mit LinkedIn Learning betreibt das Soziale Netzwerk mittlerweile auch eine Lernplattform. Über ein monatliches Abosystem können alle rund 15.000 Inhalte genutzt werden. Viele absolvierte Kurse schalten eine Bestätigung frei, die im LinkedIn-Account des Users angezeigt wird.

  • Präsentation: Videos, Lernunterlagen App, Tests
  • Bereiche: Business, Kreativität und Design, Technik und IT
  • Sprachen: Englisch, zu einem kleinen Teil Deutsch
  • Kosten: 29,74 Euro/Monat
  • Zertifizierung: Ja, teilweise – wird auf LinkedIn angezeigt

 Quelle: top-arbeitgeber 02/2019

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