BFI_Tirol_HR_Day_Referenten   Erster Human Resources Day des BFI Tirol

Erster Human Resources Day des BFI Tirol

Das Interesse am ersten Human Resources Day des BFI Tirol, der kürzlich in Innsbruck stattfand, war groß. Zahlreiche Personalverantwortliche nutzten das Angebot an Vorträgen zum Wissens- und Erfahrungsaustausch. Das Thema des informativen Nachmittags lautete „Total digital“.

„Die Herausforderungen im digitalen Wandel werden auch für Personalmanager immer größer. Mit dieser Veranstaltung will das BFI Tirol Verantwortliche im Personalwesen informieren und unterstützen.“, freute sich Karin Klocker, Geschäftsführerin des BFI Tirol über das Interesse an der Veranstaltung. Sechs Referentinnen und Referenten stellten neue digitale Konzepte in der Personalentwicklung vor, berichteten über ihre Erfahrungen im Umgang mit digitalen Tools und Medien im beruflichen Umfeld und gaben Tipps für den Schutz vor digitalem Stress.

In der abschließenden Podiumsdiskussion war man sich einige, dass der Mensch auch im digitalen Zeitalter weiterhin im Mittelpunkt bleiben muss. „Die digitale Dosis macht das Gift.“, so lautete ein zentrales Fazit aus den unterschiedlichen Vorträgen und Beiträgen aus dem Publikum. Nach dem erfolgreichen Start wird auch im Herbst 2020 der nächste Human Resources Day mit Top-Experten durchgeführt.  

Aus dem Inhalt:

„Der Umgang mit digitalen Medien erzeugt besonders dann Stress, wenn er Verunsicherung auslöst. Durch das Erlernen digitaler Kompetenzen, Veränderungen bei Arbeitsbedingungen beziehungsweise beim eigenen Verhalten kann man diese Verunsicherung abfedern.“ betonte Psychologin Johanna Constantini. Sebastian Scheler entführte in die Welt der Virtuellen Realität und des Deep Trainings. Dabei können heikle Prozesse in einer virtuellen Umgebung geübt werden, um menschliches Fehlverhalten zu vermeiden.

Der Vortragende Matthias Lechle untermauerte seinen Leitsatz „Hire attitude, train skills“. Vor allem die Einstellung und Motivation neuer Mitarbeiter ist für ihn bei der Personalauswahl ausschlaggebend. Trotz dem zunehmenden Trend zur Digitalisierung, sollten analoge Formen der Zusammenarbeit und der persönliche Austausch gefördert werden. Einen detaillierten Einblick in die digitalen Herausforderungen am Arbeitsplatz gewährte Bernhard-Stefan Müller: „Im Schnitt werden wir am Arbeitsplatz alle 11 Minuten unterbrochen. Die Folge ist oft eine Sucht nach Ablenkung. Wir lenken uns also permanent selber ab, indem wir zum Beispiel nach neuen E-Mails suchen. Daher sollte man offline-Zeiten einplanen“. Carolin Czermak und Peter Dullnig von der RLB Tirol informierten aus der Praxis, wie digitale Medien in der Personalentwicklung über eine Lernplattform sinnvoll eingesetzt werden können.

Fotonachweis: bfi Tirol

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